Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Mohorn - Herzogswalde - Helbigsdorf - Blankenstein

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WILLKOMMEN

Förderprogramm
Sanierung und barrierefreier Umbau des Gemeindebereiches EG
und Instandsetzungsmaßnahmen in Teilbereichen des Pfarrhauses Mohorn
EPLERLEADER

Adventszeit„Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns geschenkt!“

Bald werden wir wieder die wunderschönen Lieder hören, die, lautstark im Advent begonnen, uns dann, allmählich leiser werdend, bis Anfang Februar begleiten. Sie singen von Schnee (der vielleicht an wenigen Tagen auch sicht-bar ist), und Ruhe (die wir ersehen, aber so selten finden), von der Fröhlichkeit des Festes (besonders für die Kinder) – vor allem aber von jenem einzigartigen Kind Jesus, dessen Eltern es in eine Futterkrippe legten, weil kein besserer Platz für das Neugeborene zu finden war: Uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns geschenkt! Welche Freude bei den Engeln im Himmel herrschte über diese Geburt! Und welche Freude die Erkenntnis bei den einfachen Hirten aus-löste, dass da nicht nur ein kleiner Mensch, sondern der Heilige selber in diese Welt gekommen war – um seine Schöpfung zu retten! Wie ein Samenkorn war das Baby, das da in Windeln gewickelt in der Krippe schlummerte, aus dem einst so Großes erwachsen sollte.
Was wissen wir, was aus den Kindern wird, die so zart und klein geboren werden? Wer und was wird ihnen begegnen? Wie werden sie leben und wo? Werden sie frei sein können und haben, was sie zum Leben brauchen?

Maria hat alles in Gottes Hand gelegt und Ja gesagt zu diesem Kind. Das war ein großes Gottvertrauen, aber vielleicht ist es ihr gar nicht so groß vorge-kommen. Sie hat Ja gesagt zum Leben und ist erfüllt worden mit einer großen Vorfreude: „Meine Seele erhebt den HERRN, und mein Geist freuet sich Gottes“, sang sie.
Maria, unverheiratet schwanger, was für sie das Ende ihrer Verlobung, eine Familienschande und vielleicht sogar einen gewaltsamen Tod bedeuten konnte. Schwanger in einer gewalttätigen Zeit, mit unsicherer Versorgungslage, ohne Geldreserven.
Maria sagte trotzdem Ja.
Wie anders hörten sich die Gründe von Frauen in einer Radiosendung des Deutschlandfunks im November an, die damit gegen ein Kind sprachen: un-sichere Weltlage, Klimawandel, Einschränkung der Selbstbestimmung, zu hoher Kostenfaktor. Maria hätte sie völlig verständnislos angesehen: Habt ihr kein Vertrauen? Das Leben kommt aus Gott und geht zu Gott hin. Legt IHM in die Hände alle eure Sorgen, eure Angst, eure Zweifel, und lasst IHN handeln! ER macht es richtig.
Maria hat beides erlebt: große Freude und großen Schmerz. Es war Gottes Wille, und IHM vertraute sie. Leicht war es für sie nicht, aber das Ende war gut.
„Prüft alles und behaltet das Gute!“ heißt die Jahreslosung für 2025. Halten wir am Glauben fest, behalten wir das Vertrauen zu unserem Gott. Es ist gut. ER will unserer Heil, unsere Rettung. Damit fing er vor gut 2000 Jahren an: „Uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns geschenkt.“
Ihnen allen eine gesegnete Weihnachtszeit und ein behütetes Jahr 2026.

Kriemhild Hartenstein-Vödisch

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Reisebericht: Kirchgemeindefahrt ins Blaue
in der Kirche Blochwitz
Am 09. September unternahmen wir mit unserer Kirchgemeinde eine Fahrt zu einigen der ältesten und geschichtsträchtigsten Orte in Sachsen. Bei bestem Wetter starteten wir am Morgen voller Vorfreude auf einen Tag voller Eindrücke, Begegnungen und interessanter Geschichten.
Unser erstes Ziel war die Kirche in Blochwitz, eine der ältesten Kirchen Sachsens. Schon beim Betreten spürte man die besondere Atmosphäre dieses historischen Bauwerks. Die alten Mauern erzählen von Jahrhunderten gelebten Glaubens, und der Duft von Holz und Stein vermittelte ein Gefühl von Bestän-digkeit. Besonders beeindruckend war der gut erhaltene Innenraum, in dem sich alte Kunstwerke und schlichte Schönheit zu einem stimmungsvollen Ganzen verbinden.
Nach einer kurzen Andacht und etwas Zeit zum Verweilen ging es weiter nach Schloss Schönfeld. Das Schloss, das in den letzten Jahren teilweise restauriert wurde, zeigte sich in seiner ganzen Pracht. Bei einer Führung erfuhren wir Spannendes über die Geschichte des Hauses und seiner früheren Bewohner. Die Verbindung von alten Gemäuern und liebevoll restaurierten Räumen mach-te den Besuch zu einem besonderen Erlebnis. Der Schlosspark lud anschlie-ßend zu einem kleinen Spaziergang und zum Austausch untereinander ein.
Im Anschluss an das Mittagessen im Gasthof Thiendorf besuchten wir die holländische Bockwindmühle in Ebersbach. Diese Mühle ist ein technisches Denkmal und zeugt von handwerklicher Kunst vergangener Zeiten. Es war faszinierend zu sehen, wie das Mahlwerk funktionierte und mit welcher Prä-zision früher gearbeitet wurde. Von der Anhöhe aus bot sich zudem ein wunder-schöner Blick über die sächsische Landschaft.
Am späten Nachmittag traten wir die Heimfahrt an – erfüllt von vielen Ein-drücken, schönen Gesprächen und der Freude, gemeinsam auf Entdeckungs-reise gegangen zu sein. Es war ein rundum gelungener Tag, der uns nicht nur historische Bauwerke näherbrachte, sondern auch die Gemeinschaft innerhalb unserer Kirchgemeinde stärkte.
Bilder und Text : Hartmut Flade
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Kurrendeausflug

„Im Kohrener Land ist es so schön, da wollen wir wieder hin“, waren sich die Kinder unserer Kurrende einig. So ging es also am Sonnabend, den 6. September, wieder in die hübsche Gegend südlich von Leipzig. Das erste Ziel war die mittelalterliche Burg Gnandstein, wo uns eine Gästeführerin um und in die Burg führte, in Brunnenhaus und mittelalterlichen Pferdestall, Burghof, Kemenate und Rittersaal. Schließlich wurde Johannes in den Knappendienst aufgenommen im Kreise junger Hoffräulein.
Nach der Burg – obwohl schon Mittagszeit – wurde der erst in diesem Jahr errichtete Spielplatz in Gnandstein ausgiebig „bespielt“, solange, bis auch alle, die sich nicht sofort trauten, die Zu- und Abgänge der Holzburg bewältigt hatten. Dann rief doch der Magen nach Nahrung, und weil es im letzten Jahr auf der Kohrener Burg so schön war, sollte das Essen wieder dort stattfinden. Aber dort waren Bauarbeiten, so tat es der Platz um die Kohrener Kirche auch („Hauptsache, wir sind allein!“). Nur zwei Wespen interessierten sich ebenso wie wir für unsere Fleischwurst, weshalb die Mahlzeit nicht ganz ungestört verlief.
Danach besuchten wir den „Irrgarten der Sinne“, in kleinen Gruppen, die sich immer mal wieder im Gewirr der Gänge trafen.
Eine Tretbootfahrt auf dem Teich am Lindenvorwerk war ein Muss, im Wettbe-werb standen die „Lahme Ente“ und der „Grüne Drache“, der Ausgang war unentschieden.

Kohren hat eine feine Eisdiele, aber immer, wenn wir kommen, ist zu. Und weil auch die Sommerrodelbahn schon geschlossen hatte, machten wir auf dem Spielplatz in Kohren noch ein letztes Picknick vor der Abfahrt, was alle ver-söhnte. Auch die Rückfahrt war ohne Unfall, ohne Panne, ohne Stau – wir kamen zwar eine Stunde später nach Hause (was fast immer der Fall ist), aber alle waren hochzufrieden und glücklich über einen schönen Ausflugstag.Kurrendeausflug
K. Hartenstein-Vödisch

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News
Losung und Lehrtext f�r Montag, 2. M�rz 2026:





Gottesdienste

 

Jahreslosung 2026

Offenbarung 21,5
Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!

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Monatsspruch März

Johannes 11,35
Da weinte Jesus.
 
Freitag, 06. März
18:00 Uhr Blankenstein
                 „Kommt! Bringt eure
                 Last!“
                 Gottesdienst zum Welt-
                 gebetstag aus Nigeria
                 mit Bildern und an-
                 schließendem Essen
 
08. März - Okuli
10:00 Uhr Mohorn
                 mit Kindergottesdienst
                 und Kirchenkaffee
 
15. März - Lätare
10:00 Uhr Blankenstein
                 Beginn der Bibelwoche
10:00 Uhr Herzogswalde
                 Beginn der Bibelwoche

Diensttag, 17.März
19:30 Uhr Helbigsdorf
                 Pfrn. i.R. Sabine Münch

Mittwoch, 18.März
19:30 Uhr Mohorn
                 Pfr. Volker Geisler
                 Kesselsdorf
 
Donnerstag, 19. März
19:30 Uhr Blankenstein
                 Pfr. Karsten Loderstädt
                 Siebenlehn
 
22. März - Judika
10:00 Uhr Mohorn
                 Ende der Bibelwoche
16:00 Uhr Herzogswalde
                 Bach bewegt

29. März - Palmarum
10:00 Uhr Helbigsdorf
                 Vorstellung der
                 Konfirmanden
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Monatsspruch April

Johannes 20,29
Jesus spricht zu Thomas: Weil du mich gesehen hast, darum glaubst du? Seelig sind, die nicht sehen und doch glauben!

02. April - Gründonnerstag
19:00 Uhr Blankenstein
                 Andacht mit Abendmahl
                 und Abendbrot
19:00 Uhr Mohorn
                 Andacht mit Abendmahl
 
03. April - Karfreitag
08:30 Uhr Blankenstein
                 mit Abendmahl
10:00 Uhr Helbigsdorf
                 mit Abendmahl
10:00 Uhr Herzogswalde
                 mit Abendmahl
14:00 Uhr Mohorn
                 mit Abendmahl
 
05. April - Ostersonntag
05:00 Uhr Mohorn
                 Osterfeuer mit
                 Osterfrühstück
08:30 Uhr Mohorn
10:00 Uhr Blankenstein
10:00 Uhr Herzogswalde

06. April - Ostermontag
10:00 Uhr Helbigsdorf

12. April - Quasimodogeniti
10:00 Uhr Blankenstein

19. April - Misericordias Domini
10:00 Uhr Herzogswalde
                 mit Taufgedächtnis
 
26. April - Jubilate
08:30 Uhr Helbigsdorf
10:00 Uhr Mohorn
                 mit Kindergottesdienst
                 und Kirchenkaffee
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Monatsspruch Mai

Hebräer 6,19
Die Hoffnung haben wir als einen sicheren und festen Anker unsrer Seele.

03. Mai - Kantate
09:30 Uhr Mohorn
                 Festandacht zum 140.
                 Jubiläum der Mohorner
                 Feuerwehr
10:00 Uhr Blankenstein
                 Konfirmation mit
                 Abendmahl
 
10. Mai - Rogate
10:00 Uhr Mohorn
14:00 Uhr Freiberg
                 Einladung zum Rogate-
                 Frauentreffen
                 St. Johannis
                 (Anton-Günther-Str. 16)
 
14. Mai - Himmelfahrt
10:00 Uhr Helbigsdorf
                 mit Abendmahl
 
17. Mai - Exaudi
10:00 Uhr Herzogswalde
                 mit Abendmahl
 
24. Mai - Pfingstsonntag
10:00 Uhr Blankenstein
                 mit Abendmahl
10:00 Uhr Mohorn
                 mit Abendmahl
 
25. Mai - Pfingstmontag
10:00 Uhr Helbigsdorf
                 mit Abendmahl
 
31. Mai - Trinitatis
10:00 Uhr Mohorn
                 mit Kindergottesdienst
                 und Kirchenkaffee
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Monatsspruch Juni

Hebräer 13,3
Denk an die Gefangenen, als wäret ihr mitgefangen; denkt an die Misshandelten, denn auch ihr lebt noch in eurem irdischen Leib!

07. Juni - 1. So. nach Trinitatis
08:30 Uhr Helbigsdorf
10:00 Uhr Herzogswalde

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Mitfahrgelegenheit für Gottes-dienste und Veranstaltungen

Wer eine Mitfahrgelegenheit wünscht, ruft bitte im Pfarramt bzw.
bei Familie Vödisch an
Tel. +49 35209 / 20217

Freud und Leid in unserer Gemeinde

Getauft wurden

Bernhard Elia Oelsner
Dresden - getauft in Helbigsdorf
 
Gott segne den Täufling.

Heimgerufen wurden

Elisabeth Grellmann
geb. Skrzypek
88 Jahre - Wilsdruff
Herta Irmgard Ellinger
geb. Gäbisch
93 Jahre - Herzogswalde
Steffen Lochmann
61 Jahre - Wilsdruff
Bruno Christof
16 Jahre - Herzogswalde
Astrid Ursula Leonhardt-Edelmann
geb. Richter
66 Jahre - Blankenstein

Gott tröste alle, die um die Ver-storbenen trauern. Er bewahre die Verstorbenen für seine ewige Welt.

     Kirchennachrichten

DiakoniestationDittmannsdorf e.V.
Dittmannsdorfer Str. 1
D-09629 Neukirchen
Telefon: +49 37324 7586 oder 6360
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Das Pfarramt Mohorn ist weiter-hin vorübergehend geschlossen. Vertretung übernimmt das Pfarr-amt in Wilsdruff Telefon 035204 / 48225 oder das Pfarramt Kesselsdorf Telefon 035204 / 47133. Deshalb wenden Sie sich in Trauerfällen und Friedhofsan-fragen direkt an das Pfarramt Wilsdruff. Weitere Anfragen an Pfrn. Hartenstein-Vödisch und Pfr. Vödisch in Mohorn.
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Im Notfall anderen beistehen
Notfallseelsorge

Notfallseelsorge

Ansprechpartner ist Gemeindepädagoge Peter Zuchold (Telefon: 035203 37130, Mail:
peter.zuchold@evlks.de)

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Landeskirche unter:
Handeln ===> Hilfe & Unterstützung ===> Prävention / Intervention

Der Ausschuss Gewaltprävention
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Wahlen 2026
in unserer Landeskirche
Kirchenwahl 2026Wahl der Landessynode

Am 8. März wird die Landes-synode, das gesetzgebende Organ unserer Landeskirche, neu gewählt. Das ist die Aufgabe der Kirchenvor-stände der Gemeinden und der Pfarrer im aktiven Dienst oder Ruhestand. In jedem Wahlkreis (für uns ist das der Kirchenbezirk Freiberg) werden ein Pfarrer und zwei Laien gewählt.

Wahl der Kirchenvorstände

Im September werden auch die Kirchenvorstände der Gemeinden wieder neu gewählt.
Unser Kirchenvorstand besteht aus 11 gewählten und berufenen Mit-gliedern aus allen Dörfern und einem Pfarrer (S. Vödisch). Gemeinsam beraten und ent-scheiden sie, was für unsere Gemeinde das Beste ist. Wählbar ist jedes Mitglied unserer Ge-meinde mit einem Mindestalter von 18 Jahren, das bereit ist, zu kandidieren und mindestens fünf Unterstützerstimmen aus der Ge-meinde mitbringt.
Wenn Sie in diesem wichtigen Leitungsgremium mittun möchten, so sprechen Sie uns gerne an. Wahlberechtigt sind alle Gemeinde-glieder, die am Wahltag das Mindestalter von 16 Jahren er-reicht haben.
Die Wahl wird in den Erntedank-gottesdiensten unserer Dörfer am 20.09. stattfinden.
Für den Kirchenvorstand ist es immer gut, wenn er durch eine hohe Wahlbeteiligung der Ge-meinde seine Legitimation erhält. Bitte merken Sie sich deshalb diesen Termin vor.
Am 1. Advent 2026 werden die neuen Kirchenvorsteher dann feierlich in ihr Amt eingeführt.

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Verwaltungsmitarbeitende gesucht !!!

Für die Verwaltung unseres Kirchgemeindebundes suchen wir zwei Verwaltungsmitarbeitende. Es handelt sich um abwechslungs-reiche Tätigkeiten sowohl für die Verwaltung der Kirchgemeinden als auch für unsere Friedhöfe. Dabei ist gewissenhafte Schreibtischar-beit genauso gewünscht, wie freundlicher und einfühlsamer Um-gang bei der Annahme von Be-sucheranliegen und Bestattungs-anmeldungen.
Die konkreten Ausschreibungen mit den genauen Einzelheiten finden Sie auf den Internetseiten des Kirchgemeindebundes bzw. der Kirchgemeinden, der Stellenbörse der EKD (www.ekd.de/stellen-boerse) wie auch im Amtsblatt der Landeskirche.

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Helfer gesucht!

Vor Ostern werden unsere Kirchen traditionell geputzt, dazu benötigen wir fleißige Hände.

Sonnabend, 21. März
09:00 Uhr - Mohorn

Sonnabend, 28. März
09:00 Uhr Herzogswalde
09:00 Uhr Blankenstein
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Konfirmation 2026
Konfirmation 2026Zwei Jugendliche werden am Sonntag, dem 03. Mai in Blanken-stein konfirmiert.
Anna-Marie Jeschke aus Dresden
Jannik Hausdorf aus Blankenstein
Elisa-Marie Zeller aus Mohorn wird in der Kirchgemeinde Bob-ritzsch konfirmiert.
 
Weltgebetstag
 
Weltgebetstag 2026 - Nigeria

Nigeria liegt an der Westküste Afri-kas und erstreckt sich über eine Fläche von 923.768 km² (Deutsch-land: ca. 357’000 km²). Mit einer Bevölkerung von ca. 230 Millionen Menschen (2024) ist Nigeria das bevölkerungsreichste Land Afrikas.
Neben drei großen ethnischen Gruppen gibt es in Nigeria über 250 ethnische Gemeinschaften und über 500 indigene Sprachen.
43 % der Einwohner sind christ-lichen Glaubens, 50% gehören dem Islam an (vor allem im Norden).

Die kulturelle Vielfalt Nigerias findet Ausdruck in den farbenfrohen Textilien, wo jedes Muster eine Geschichte über das traditionelle Erbe erzählt. Dazu gehört seit vor-christlicher Zeit das Geschichten-erzählen, die Musik, Tanz und Theater, die nigerianische Literatur und in moderner Zeit eine be-deutende Filmindustrie. Aus der wechselvollen Geschichte Nigerias seit seiner Unabhängigkeit von der britischen Kolonialherrschaft (1960) sind vielen noch der Biafra-Krieg (1967-1970) und (gegenwärtig) die Terroraktionen der islamistischen Gruppe Boko Haram in Erinnerung.

Unter dem Titel «Kommt! Bringt eure Last.» – einer Kurzfassung des bekannten Bibelwortes Jesu «Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken» (Mt 11,28) – schildern sie ihre alltäglichen Be-lastungen, und wie sie im Glauben «Ruhe für die Seele» finden.
Die nigerianische Künstlerin Gift Amarachi Ottah hat dazu ein ein-drückliches Titelbild mit der Be-zeichnung «Ruhe für die Er-schöpften» gestaltet.

Gottesdienst zum Weltgebetstag in unserer Gemeinde:

Freitag, 6. März, 18.00 Uhr
Blankenstein
mit Bildern und gemeinsamem Essen im Anschluss

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Bibelwoche 2026
Gemeinsam Bibel lesen

„Von der rettenden Kraft zur Erinnerung“
Auslegungen zu sieben Abschnitten aus dem Buch Ester

Ester – was ist das?, mag sich mancher fragen. Ein Buch des Alten Testamentes, eine einzelne, in sich geschlossene Geschichte, sehr spannend und hochdra-matisch. Unter den gottesdienst-lichen Lesungen sucht man Aus-schnitte aus diesem Buch ver-geblich. Martin Luther war nicht begeistert über dieses Buch. Man könne darauf verzichten, meinte er.
Worum geht es?
Die Handlung spielt in Persien zur Zeit König Xerxes I. (486-465 v.Ch.) in der Hauptstadt Susa.
Erzählt wird die Geschichte vom märchenhaften Aufstieg des jüdischen Mädchens Hadassa, genannt Ester, zur Königin von Persien. Sie wendet die tödliche Gefahr ab, die der jüdischen Ge-meinschaft des Landes droht. Das Buch verarbeitet die Erfahrung des Judenhasses, der bereit ist, die Juden zu vernichten: immer wieder. Die Geschichte ist vielleicht so nie passiert, aber sie erzählt etwas, was sich tausendfach ähnlich bis auf den heutigen Tag wiederholt. Bei Ester lesen wir, wie mühsam es ist, mit dieser ständigen Bedrohung zu leben und doch niemals die Hoffnung aufzugeben.
Seien Sie gespannt und lassen sich einladen!

Unsere Bibelwoche beginnt mit zwei Gottesdiensten am
Sonntag (Lätare), 15. März
10:00 Uhr - Blankenstein
                   Pfrn. K. Hartenstein-
                   Vödisch
10:00 Uhr - Herzogswalde
                   Pfr. S. Vödisch
Ester 1, 1-22
Eine Frage der Ehre
 
Dienstag, 17. März
19:30 Uhr - Helbigsdorf
                   Pfrn.. i.R.
                   Sabine Münch
 
Mittwoch, 18. März
19.30 Uhr - Mohorn
                   Pfr. Volker Geisler
                   Kesselsdorf
Ester 3
Eine Frage der Haltung
 
Donnerstag, 19. März
19:30 Uhr - Blankenstein
                   Pfr. Karsten Loderstädt
                   Siebenlehn
Ester 2
Eine Frage der Schönheit
 
Sonntag (Judika), 22. März
10:00 Uhr - Mohorn
                   Diakon Matthias Schulz
Ester 9, 20 - 10, 3
Eine Frage des Erinnerns
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Bach bewegt
Lesung - Film - Musik
eine musikalische Lesung mit Knut Elstermann und Albrecht Koch (Orgel)

Lesung & Konzert

am Sonntag, den 22. März 2026,
16:00 Uhr
 Kirche Herzogswalde
 
Der 21. März ist der Geburtstag Johann Sebastian Bachs. 1685 geboren, wäre er 2026 341 Jahre alt geworden. Manchem scheint das gleichgültig zu sein, nicht aber Knut Elstermann, Moderator, Regisseur, Drehbuchautor und Filmjournalist beim MDR-Kultur, dem die Musik Johann Sebastian Bachs das Herz aufgeschlossen hat. Ja, so sagt er, er sei leiden-schaftlich verliebt, ein glühender Bach-Fan. So hat er, der sich mit Filmen beschäftigt, im Bach-Jahr 2025 ein Buch herausgebracht: „Bach bewegt. Der Komponist im Film.“ Wir erfahren nicht nur, dass J.S. Bach der in Deutschland meistverfilmte Komponist ist (der erste Kinofilm erschien 1941, der letzte „BACH – Ein Weihnachts-wunder“ 2024), sondern besuchen mit ihm auch Originalschauplätze aus Bachs Leben und hören von Künstlern aus Film und Musik, die sich mit Bach beschäftigten. Knut Elstermann beschreibt ebenso, was ihn an diesem Komponisten fasziniert und wie er, der Atheist ist (war), über dessen Musik und Text-vertonung gleichsam einen Zugang hin zum christlichen Glauben be-kam, ohne vielleicht den letzten Schritt dazu gegangen zu sein.

Am Sonntag, den 22.März, 16:00 Uhr, wird Knut Elstermann in der Kirche Herzogswalde aus seinem Buch lesen und zugleich Aus-schnitte aus jenen Filmen zeigen, die er in seinem Buch behandelt. Und damit alles komplett wird, gibt es Musik von J.S. Bach, gespielt vom Freiberger Domorganisten Albrecht Koch an der Orgel.

Lassen Sie sich herzlich von diesen von J.S. Bach begeisterten Menschen einladen, um vielleicht selber begeistert zu werden. „S.D.G.“ unter- oder überschrieb J.S.Bach seine Werke: „Soli Deo Gloria – Allein Gott die Ehre“.

Tickets erhalten Sie wie folgt:

in allen Reservix-Vorverkaufstellen oder Sie geben Ihre Kartenvorbe-stellung im Pfarramt (035209/20217) mit Name und Anschrift bekannt.

Tickets Erwachsene:
21 € / 16 € / 12 €
(ermäßigt: <15 € / 11 € / 10 €)
Tickets Kinder: (6-17 Jahre): 10 €
An der Abendkasse keine Er-mäßigung
Einwohner des Kirchgemeinde-bereiches erhalten vorab Er-mäßigung
 

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